Appmusik in der Praxis (4) – Barrierefreies Musizieren mit Apps

Marc Godau | 27. April 2015

Wer sich mit Kultureller Bildung wie in unserem wissenschaftlichen Entwicklungsprojekt  TOUCH:MUSIC (BMBF) beschäftigt, setzt sich zu einem Großteil auch mit der Frage von Partizipation und Inklusion auseinander. Legt man den Fokus auf Inklusion als “Forderung nach maximaler Partizipation, unproblematischer Anerkennung von Individuen […] und nach einer methodischen Differenzierung” (Krönig 2013, S.40) in kulturellen Bildungskontexten, so stellt sich die Frage, inwiefern dieses Thema auch appmusikalisch angegangen werden kann bzw. bereits wird.

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Schüler_innen einer Appmusik-AG musizieren gemeinsam. // Foto: Patrick Schäfer

Dieser Teil der Reihe Appmusik in der Praxis wendet sich somit einerseits dem Thema des barrierefreien Musizierens mit Apps zu. Anhand von vier kurz vorgestellten Beispielen soll ein Bereich berührt werden, den man seit einigen Jahren unter dem Namen Inklusion in der Pädagogik diskutiert. Ziel kann es jedoch nicht sein, das Thema umfangreich darzustellen. Vielmehr konzentriert sich dieser Artikel mit ganz im Sinne Appmusik in der Praxis auf die kurze Vorstellung von unterschiedlichen Akteuren aus einer appmusikalischen Praxis.

Andererseits soll in diesem Beitrag auch gezeigt werden, dass musikalischer Umgang mit Apps nicht nur ein Thema von vereinzelten zeitlich begrenzten Projekten ist, die lediglich Abwechslung in den Alltag von Schule oder sozialpädagogischer Arbeit bringen. Vielmehr gibt es auch – wie die musikpädagogische Arbeit von Patrick Schäfer, Adam Goldberg, Clint Randles und Gina Christopherson verdeutlicht – immer mehr Beispiele kontinuierlicher musikalischer Ensemblearbeit mit mobilen Digitaltechnologien.

 

Patrick Schäfer und barrierefreies Musizieren mit iPads

Patrick Schäfer ist Lehrer am KBBZ Halberg in Saarbrücken, Appmusiker und Gründer des Appmusik-Ensembles iBand-Saar.

Das von ihm initiierte Projekt „Barrierefreies Musizieren mit iPads“ wurde im Schuljahr 2014/2015 in der Schule am Webersberg in Homburg, an der speziell Schüler_innen mit Förderbedarf in der körperlichen und motorischen Entwicklung lernen, durchgeführt. Angeregt durch einen Live-Auftritt der iBand-Saar hatte der Direktor der Schule am Webersberg Patrick Schäfer dazu eingeladen, auch für Schüler_innen an der Schule in Homburg ein Appmusik-Projekt zu initiieren.

Jüngst wurde es zudem mit dem Europäischen SchulmusikPreis 2015 in der Kategorie Musikalische Arbeit in Arbeitsgemeinschaften an einer Förderschule ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 17.4.2015 im Rahmen der internationalen Musikmesse in Frankfurt statt.

Im Video berichtet ein Teilnehmer über die Arbeit mit Patrick Schäfer, der zusammen mit den Schüler_innen in der Musik-AG beispielsweise das Intro des Popsongs »Auf uns« von Andreas Bourani einstudiert hat.

Auf der Internetseite der iBand-Saar kann das zugrunde liegende pädagogisches Konzept eingesehen werden. Ohne dieses nun allzu ausführlich zu behandeln und zu diskutieren ist zu sagen, dass es aus sechs Planungsschritten besteht. Die ersten fünf rücken vor allem die didaktische Planung als Vorbereitung durch den Lehrenden in den Mittelpunkt und der letzte geht näher auf die Interaktion mit den Lernenden ein. 

  1. Auswahl eines geeigneten Songs und Erstellen eines Mashups zu verschiedenen Songs.
  2. Produktion des Songs mit der iPad-App „GarageBand“ (Hier der LINK zum Video des mit Garageband erstellten Mashups
  3. Erstellen des Notenmaterials, wobei auf einem Bild der Appoberfläche die Positionen für die unterschiedlichen, zu spielenden Töne farbig markiert sind.
  4. Produktion der Lernvideos, in denen der das Notenmaterial zu sehen ist und die Stimme gespielt wird.
  5. Produktion eines eBooks, das auf jedem iPad für das selbstständige Üben zuhause eingesetzt werden kann
  6. Einüben des Songs in der Gruppe, dabei erhalten alle Teilnehmenden ein iPad, auf dem die jeweilige Stimme auf Grundlage des Notentexts allein und im Ensemble gespielt wird und auf dem auch das eBook samt der Lehrvideos als App installiert ist.
PatrickSchaefer-Lehrer-Schüler

Patrick Schäfer hilft einem Schüler mit eBook auf deem Smartphone und Notentext dabei, den Song zu spielen. // Foto mit Genehmigung von Patrick Schäfer

 Aussagen über die Arbeit des Lehrenden können hier nur auf Grundlage meiner Beobachtungen des Videos getroffen werden. Anscheinend wechselten sich Phasen der selbstständigen Arbeit an den iPads mit Unterstützung des Lehrenden oder zuhause mit Phasen des angeleiteten, dirigierten Ensemblespiels ab.

Insgesamt zeigt das Projekt, mögliche Formen des Einsatzes von Musik mit Apps in einem Förderschulkontext und dabei vor allem die didaktisch-methodische Aufbereitung des Materials. Und so kommt die Jury zu folgender Begründung für die Verleihung des Preises an dieses Projekt:

“Das Projekt […] besticht durch eine gut durchdachte und an den Bedürfnissen der Kinder orientierten Methode, die in ihrer praktischen Umsetzung beispielhaft ist. Durch die Verwendung von ‘iPad-Instrumenten’ wird Musik und eigenständiges Musizieren für die Schüler erleb- und erfahrbar gemacht. Mit den ihnen gegebenen Möglichkeiten werden die Schüler in den Arbeitsprozess mit einbezogen; Lernprozesse, aber vor allem die Motivation und Freude am gemeinsamen Musizieren werden sichtbar.

Besonders hervorzuheben ist die zeitgemäße Idee des eBook, das speziell für die Schüler aufgearbeitetes Notenmaterial und Lernvideos enthält und ihnen ein selbstständiges Erarbeiten und Einüben ihrer Stimmen ermöglicht.

Ein rundum gelungenes Projekt, das fortgeführt werden sollte.”

 

Adam Goldberg und die PS 177 Technology Band

Das zweite Projekt ist ein Beispiel kontinuierlicher Bandarbeit über mehrere Jahre.

An der Public School 177, einer Schule mit sonderpädagogischem Schwerpunkt in New York, arbeitet der Musikpädagoge Adam Goldberg, der seit längerem zu den Akteur_innen musikalischer Praxis mit Apps zählt. Im Internet stellt er beispielsweise seine Erfahrungen mit Musikapps sowie der Musikvermittlung in Schüler_innen-Gruppen in einer Reihe von Artikeln vor.

Im Rahmen seiner Arbeit mit dem Schulorchester rief er die PS 177 Technology Band ins Leben. Besonders ist die Schülerband in zweierlei Hinsicht: Erstens handelt es sich um eine Band, die traditionelle Instrumente mit iPads verbindet. Zweitens sind die musizierenden Schüler_innen Menschen mit einer Lernbehinderung bzw. mit Autismus.

Das Video zeigt einen Ausschnitt eines Konzerts der PS 177 Technology Band, bei dem sie Puccinis Nessun Dorma präsentieren.

Die musikalische Arbeit mit den Tablets zielt laut Goldberg vor allem darauf ab, die Kreativität in Form selbstgestalterischen Tätigwerdens, Kommunikation als Selbstausdruck sowie soziales Miteinander und die Konzentration auf das Musizieren zu fördern. Darüber hinaus geht es auch um einen partizipativen Moment, insofern jeder der Schüler_innen in seiner eigenen künstlerischen Ausdrucksweise ernst genommen wird:

„We have some really, really low-functioning students who I could never really involve in the music activities […]. But the iPad has pretty much taken care of that. I can’t say I have 100 percent involvement. But it’s pretty close.“

Die Arbeit in der Band ist für Goldberg geprägt von einer Überzeugung, dem Vertrauen in die Entwicklungsmöglichkeiten seiner Schüler_innen. So zählt zu den pädagogischen Erfolgen das Beispiel von Jason, der früher wenig bis gar nicht sprach. Im Laufe der Teilnahme setzte er immer aktiver seine Stimme ein. Und heutzutage übernimmt er nicht nur die Hauptstimme in einem selbst geschriebenen Song, sondern improvisiert gesanglich auf seine individuelle Art.

Die PS 177 Technology Band bei einer Probe.

Die PS 177 Technology Band bei einer Probe. Screenshot aus einer Videoreportage.

Adam Goldberg beschreibt in DIESER VIDEOREPORTAGE, welche Motive bei der Auswahl einer App für jede/n einzelne/n seiner Schüler_innen eine Rolle spielen. Die Entscheidung für eine Musikapp richtet er vorrangig an den jeweiligen Kompetenzen und Vorlieben seiner Teenager aus. Das heißt, dass Goldberg seine Schüler_innen gut kennt und um ihre Motivationen und Fähigkeiten weiß. Welche musikalischen Vorlieben haben die einzelnen Schüler_innen? Welche App und Spielweise passt zu ihnen? etc.

Man könnte folglich zusammenfassen, dass die für das Musizieren in der PS 177 Technology Band genutzten Apps sich also primär an den Personen orientierenund sekundär an den für das Spielen jeweiligen erforderlichen Sounds.

 Zugleich schildert er allerdings, wie er darum bemüht ist, auch neue Erfahrungen zu stiften, in dem die App zur »Challenge«, zur Herausforderung, die es zu meistern gilt, wird. So spielt beispielsweise ein Schüler als passionierter Schlagzeuger nun auch eine Streicherstimme und ergänzt dadurch seine musikalisches Fähigkeiten um neue musikalische Erfahrungen.

Ein Schüler der PS 177 Technology Band spielt mit der App Miditouch. Screenshot aus

Ein Schüler der PS 177 Technology Band spielt mit der App Midi Touch. Screenshot aus einer Videoreportage.

Zu dem Songrepertoire gehören neben klassischen Werken auch Eigenkompositionen, und Jazzsongs wie Chick Correyas “Space Circus”. Die im Video zu hörende Eigenkomposition 424Jam wurde bei iTunes veröffentlicht und kann dort erworben werden.

Alles in allem zeigt Adam Goldbergs PS 177 Technology Band, welche Möglichkeiten die Integration von Musikapps in ein Schulorchester bieten, um kreative Gestaltungsräume zu eröffnen, an individuelle Motivationen anzuschließen, zu neuen ästhetisch-musikalischen Erfahrungen anzustiften und schließlich die musikalischen Fähigkeiten seiner Schüler_innen langfristig auszubauen.

“Adam Goldberg […] approaches student ensembles as a means to develop creative access for all learners and life-long music participation. He accomplishes this through integrating critical listening as the conduit between music making, socialization, and cooperation.”

Die PS 177 Technology Band bei der Probe. Screenshot aus einem

Die PS 177 Technology Band bei der Probe. Screenshot aus einer Videoreportage.

 

Clint Randles – The iPadist

Der amerikanische Musikpädagoge Clint Randles forscht und lehrt am Center for Music Education Research at University of South Florida School of Music. Der bekennende “iPadist” (Randles 2013) und Mitglied des iPad-Ensembles Touch beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem mobilen Musikmachen insbesondere mit iPads. In einigen Artikeln hat er seine Forschung rund um das Thema technologiebasierte musikalische Kreativität vorgestellt. Insbesondere setzt er sich dafür ein, mobile Digitaltechnologien wie das iPad als probate Musikinstrumente zu beobachten bzw. in der musikpädagogischen Literatur einzuführen. 

“The iPad is not LIKE a musical instrument, the iPad IS a musical instrument. […] The main point is that technology, all technology (keep in mind that the clarinet and the tuba are technologies), in the hands of artist teachers, can be used for musical good.”

Neben seiner Forschungstätigkeit und seinen auch Appmusik bzw. Mobile Music Making thematisierenden Lehrveranstaltungen unter dem Titel »Progressive Methods« leitet er zudem am VSA Florida Musikkurse für Menschen mit Behinderung.

Das Video zeigt eine Gruppe von Menschen mit Behinderung, die auf iPads einen 12taktigen Blues-Song spielen und dazu u.a. auf Thumbjam improvisieren. Wie nun die pädagogische Arbeit aussieht, kann aus den von Randles veröffentlichten Videos nur schwer nachvollzogen werden. Es ist jedoch zu bemerken, dass er in jedem Video selbst als Musizierender Teil des Ensembles ist. Er spielt entweder Bass, Gitarre oder iPad. Damit wird er nicht ‘nur’ Anleiter, sondern auch aktiver Musiker.

 

Gina Christopherson und Ethan Och

Durch einen Post auf facebook wurde ich im März 2015 auf ein Video aufmerksam, in dem eine musikalische Lösung eines körperlich bedingten Problems vorgestellt wurde. Dies soll das finale Beispiel dieses Beitrags sein.

Der Schüler Ethan Och aus Swanville, Minnesota kann wegen eines Muskelschwunds bedingt durch einen Gendefekt nicht mehr auf einem herkömmlichen Schlagzeug spielen. Er selbst ist seit langem Mitglied der schuleigenen Marching Band. Nach einem Krankheitsschub kündigte der Teenager seiner Musiklehrerin an, dass nun für ihn die Zeit gekommen sei, nicht mehr am aktiven Musizieren teilnehmen zu können. Doch die Lehrerin, Gina Christopherson gab sich damit nicht zufrieden und antwortete ihm darauf: 

“I don’t believe in I can’t”

Inspiriert von einer App auf Ethans Smartphone, durchsuchte sie den Appstore, lud zahlreiche Musikapps herunter und fand bald eine appmusikalische Lösung: Schlagzeugspielen mit der App Garageband.

Ethan Orchs bei einer Probe der High School Band. Er spielt das Schlagzeug mit Garageband auf dem iPad.

Ethan Orchs bei einer Probe der High School Band. Er spielt das Schlagzeug mit Garageband auf dem iPad. Screenshot vom unten eingebetteten Video.

Zuerst wurde noch das Smartphone mit Klettband auf Ethans Beine befestigt, um nicht abzurutschen. Aber es konnte schnell ein iPad2 über ein Förderprogramm (Individualized Education Program, kurz: IEP) besorgt werden. Damit wurde es möglich, dass Ethan einerseits weiterhin aktiv Musik macht und andererseits dass damit seine Rolle als wichtiges Mitglied der Rhythmusgruppe im Ensemble gesichert wurde.

Im Video wird die Geschichte um Ethan Ochs und Gina Christopherson vorgestellt. Man kann besonders am Ende sehen, wie Ethan nun an Paraden der Band teilnehmen kann. Dabei begleitet ihn ein anderer Schüler, der in einem Kinderwagen einen Gitarrenverstärker, über den das iPad verstärkt wird, und eine Autobatterie als Stromquelle transportiert.

Die High School Band bei einem Auftritt. Ethan Orchs (links) spielt auf einem iPad das Schlagzeug.

Die High School Band bei einem Auftritt. Ethan Orchs (links) spielt auf einem iPad das Schlagzeug. Screenshot aus dem oben eingebettet Video.

Bemerkenswert ist dieses Beispiel dadurch, dass hierbei die Integration von Musikapps in einen pädagogischen Zusammenhang aufgrund des Bedarfs einer situationsadäquaten Lösung geschah. Das iPad bot sich an, um weiterhin auch trotz der fortgeschrittenen körperlichen Einschränkungen Ethan als Teil des Teams zu behalten.

„He’s part of the team, you don’t leave somebody behind.“

 

Fazit

Welches Fazit lässt sich aus den vier Projekten ziehen? Die vier Beispiele haben gezeigt, wie unterschiedlich musikalisches Arbeiten mit Apps in Förderkontexten aussehen kann. Sei es durch intensive Vorbereitung von Projekten durch die Erstellung von Notenmaterial oder eBooks, durch die Durchmischung mit traditionellen Instrumenten oder durch unterschiedliche Formen der Integration der Lehrenden (als Dirigent, Unterstützender oder Mitmusiker_in).

Aber daraus nun allgemeinpädagogische Sichtweisen abzuleiten, wäre viel zu verfrüht. Es kann jedoch hier auf Beispiele verwiesen werden, in dem Appmusik und Inklusion vereinbart werden können. Persönlich denke ich, dass uns besonders in Zukunft noch diejenige Praxis interessieren sollte, in der es darum geht, mobile Digitalgeräte einzusetzen, weil es auf bestimmt Bedürfnisse (siehe affordance) reagiert, Relevanzen und Bedeutsamkeiten für die Teilnehmenden erzeugt und sich daraus neuartige Methoden ableiten lassen.

 

Literatur und Links

Cumming, Therese M./ Strnadová, Iva/ Singh, Sylvia (2014): iPads as instructional tools to enhance learning opportunities for students with developmental disabilities: An action research project. In: Action Research 12 (1), S.151-176

Krönig, Franz Kasper (2013): Populäre Musik in der kulturellen Bildung. Gedanken, Wege und Projekte zu einer inklusiven Musikpädagogik und didaktischer Öffnung, Obershausen: Athena

Randles,Clint (2013)
: Being an iPadist. In: General Music Today, Vol. 27(1), S.48-51

Randles, Clint/ Ruiz, Jose Valentino/ Strouse, Jesse/ Griffis , Sarah Anne (2014): Using the iPad in musical performance: New pathways. Kansas Music Review 

 

Verschiedene Artikel über Musikapps und das Lehren mit verschiedenen Apps von Adam Goldberg http://www.macprovideo.com/hub/author/adam-goldberg

http://www.foxnews.com/tech/2012/10/25/ipad-band-autistic-students-original-song-goes-on-itunes/

Präsentation von Clint Randles zum Thema »iPad Musical Creativity and the Special Needs Student« http://www.clintrandles.com/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/SEMPRE.2014.pdf

Blogbeitrag von Matthias Krebs http://www.appmusik.de/workshop-mit-menschen-mit-behinderung/

 

In den Videos verwendete Musikapps:

Patrick Schäfer:

Garageband

Adam Goldberg:

Animoog

Midi Touch

MorphWiz

Thumbjam

Garageband

Clint Randles:

Cosmovox

Thumbjam

Garageband

Ethan Ochs und Gina Christopherson:

Garageband

ist Musiker, Musikpädagoge sowie Workshopleiter in der Populären Musik und Appmusik. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität der Künste Berlin sowie an der Universität Erfurt. Er forscht und publiziert in den Bereichen Hochschulentwicklung, pädagogische Fort- und Weiterbildung, technologievermitteltes Musiklernen, kollektive Lernprozesse beim Musizieren in Schule und Hochschule sowie Lehrer_innenprofessionalisierung. In seiner Dissertation – einer systemisch-konstruktivistischen Grounded Theory Studie – untersuchte er selbstständige Lernprozesse von Schüler_innengruppen beim Musizieren von Popmusik.

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