MMM2017: Einblicke in die Programmplanung – im direkten Kontakt mit Spezialist_innen

Forschungsstelle Appmusik | 19. Januar 2017

Vom 10. bis 11. März 2017 findet an der Universität der Künste Berlin die internationale Fachtagung »Mobile Music in the Making 2017« (MMM2017) statt. Rahmen ist das seit 2014  BMBF-geförderten Verbundprojektes Touch:Music der UdK Berlin mit der Bundesakademie Wolfenbüttel. In diesem Blogbeitrag wollen wir Einblicke in die Programmplanung geben.

Update: Wir haben eine Konferenz-Webseite erstellt, auf der nun alle Informationen zum Programm, zu den Referenten und zur Organisation zusammengefügt sind. Folgen Sie gleich diesem Link —> www.mmm2017.appmusik.de

 

Zur Konzeption

In der Konzeption der internationale Fachtagung ist es uns wichtig, möglichst diverse Praxen, Erfahrungen und Methoden vorzustellen und unterschiedliche Akteure zusammenzubringen. Diese stammen sowohl aus Beschäftigung mit mobilen Musiktechnologien in künstlerischen als auch kultur- sowie musikpädagogischen Praxen und in darüber hinaus vielen angrenzenden Fachbereichen wie etwa der Technologieentwicklung.

Infolgedessen gibt es verschiedene Tagungsformate, die sich einerseits speziell an der heterogenen Zielgruppe des Internationalen Symposiums ausrichten und andererseits unterschiedliche Formen der Partizipation ermöglichen sollen:

  • Sessions
  • Vorträge (mehr dazu hier)
  • Diskussionsforen
  • sowie BarCamp, Konzert, Keynote

In diesem Beitrag möchten wir euch einige Referenten und aus den Sessions vorstellen.

Update: Wir haben eine Konferenz-Webseite erstellt, auf der nun alle Informationen zum Programm, zu den Referenten und zur Organisation zusammengefügt sind. Folgen Sie gleich diesem Link —> www.mmm2017.appmusik.de

 

Was könnt ihr in den Sessions erwarten?

Die 25minütigen Sessions zielen darauf ab, in direkten Kontakt mit Spezialist_innen zu kommen und mit ihnen konkrete Projekte zu erörtern. Insgesamt sind 30 Sessions bei der MMM2017 geplant, die parallel stattfinden. Das Programm ist gerade in der Entwicklung, doch wollen wir hier schon ein paar der Vortragenden vorstellen:

Jakob Haq (Sweden)

Jakob Haq ist ein schwedischer Musiker, mit einer besonderen Art mit verschiedenen Musiktechnologien Musik zu produzieren.
Bekannt ist er insbesondere als YouTuber, der regelmäßig Videos veröffentlicht, in denen er Realisierungen von Sounds und Musikproduktionen anhand verschiedenster Musikapps vorstellt. Daneben ist er professioneller Produzent von Tutorial-Videos zu neuen Musikapps. Damit gehört er zu den absoluten Spezialisten in diesem Bereich.

 

Hari Karam Singh (London)

Hari Karam Singh ist Musiker, Erfinder, Designer, Hacker und Yogi. Er interessiert sich für die Tiefe des menschlichen Bewusstseins und sein kreatives Potenzial, was ihn dazu gebracht hat, ein Diplom in Physik zu machen, als Kundalini Yogalehrer zu trainieren und sein eigene Musikinstrumente zu erfinden.

Auf der MMM2017 wird er seine neueste Erfindung, die Musikapp AC Sabre, ein MIDI-Instrument bzw. einem Motion-Controller vorstellen, ein Werkzeug, das die rohe, spontane, menschliche Energie zurück in die elektronische Musikperformance bringt.

 

Frauke Hohberger (Hannover)

Die freie Musikpädagogin und Autorin, Frauke Hohberger, arbeitet mit Apps in der Musikvermittlung, in Projekten Kultureller Bildung mit Musik sowie in sozialpädagogischen Zusammenhängen im Raum Niedersachsen. Sie hat den ersten Durchgang des Zertifikatskurs tAPP (2015) besucht und leitet seitdem verschiedene Appmusik-Projekte für Kinder und Erwachsene. Unter dem Claim „Musik zieht immer!“ thematisiert sie Rhythmus & Percussion, Songwriting für Kids und Musik mit Apps.

Foto: Frauke Hohberger

Sebastian Dittmann (Ilmenau)

Nach einem Studium der Medienwirtschaft an der TU Ilmenau arbeitet er beim Fraunhofer Institut für digitale Medientechnologie (IDMT). Seine erste Firma Audanika ist ein Fraunhofer Spin-Off, welches er 2010 mit Kollegen am IDMT gründete um digitale Musikinstrumente für touch-basierte Geräte zu erstellen und vermarkten. Drei Jahre später war er an der Gründung von Audiobus beteiligt, einer Platform mit der man die Apps wie mit virtuellen Audiokabeln miteinander verbinden kann. Sebastian interessiert sich besonders für User Experience Design, Business Development und das Community Management auf (digitalen) Plattformen.

 

Amaury Hazan (Barcelona)

Amaury Hazan ist Software-Entwickler und hat im Bereich digitale Medien und Maschinenlernen 2010 promoviert. Er ist Gründer der Firma Billaboop und beschreibt sich als besessen davon Wissenschaft und Innovationen zusammenzuführen und in der Praxis zu schauen, welche Dinge Menschen damit anfangen. Er ist u.a. für die bekannte App „vidibox“ verantwortlich.

 


Wir haben eine Konferenz-Webseite erstellt, auf der nun alle Informationen zum Programm, zu den Referenten und zur Organisation zusammengefügt sind. Folgen Sie gleich diesem Link —> www.mmm2017.appmusik.de

Die Forschungsstelle Appmusik am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin beschäftigt sich mit der systematischen Erfassung des Phänomens Appmusik sowie den resultierenden pädagogischen Implikationen dieser veränderten musikalischen Praxis.