Apps in Music Education – Berlin Summer University of the Arts 2017

Forschungsstelle Appmusik | 25. Mai 2017

Im Rahmen der Berlin Summer University of the Arts an der Universität der Künste Berlin beteiligen sich die Mitarbeiter der Forschungsstelle Appmusik auch mit einem spezifischen Angebot zum Thema „Gestaltung musikpädagogische Angebote mit Apps“. Der Workshop fußt auf den Erfahrungen aus dem Zertifikatskurs tAPP und vermittelt in fünf Tagen Kompetenzen in diesem Bereich für ein nationales und insbesondere internationales Publikum. Achtung: der Anmeldezeitraum endet schon bald… am 26. Juni!

Relevanz

Seit Jahren steigt seitens von Bildungs- und Kultureinrichtungen wie Schulen, Musikschulen, Jugendfreizeittreffs, Konzerthäusern, Museen oder Theatern die Nachfrage nach Projekten, in denen eine breite Zielgruppe Musik mit Apps macht. Die Projekte sollen auf die Bedürfnisse unterschiedlichster Adressatinnen und Adressaten (Kinder, Jugendliche, Menschen mit und ohne Behinderung, Senior_innen) reagieren sowie Musik und Medienbildung, miteinander verbinden, um sie so zum Bestandteil einer an Kunst und Kultur orientierten Vermittlungspraxis zu machen.

Mit dem Kurs soll auf diese Nachfrage reagiert werden.

Facts auf einen Blick

Zeitraum: 24.-28. Juli 2017 (jew. 19-17 Uhr)

Anmeldeschluss: 26. Juni 2017

Ort: Appmusik Studio der Universität der Künste Berlin

Kosten: 500€

Link: zur Anmeldung

Zielgruppe

Der Kurs richtet sich an Musiker_innen sowie Lehrkräfte an Schulen, Musikschulen und im freien Beruf, Sozialpädagog_innen und weitere Multiplikator_innen, die mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Menschen mit Behinderungen und Senior_innen musikbezogen arbeiten.

Zu den Inhalten des Kurses

In dem 5-tägigen Kurs erhalten die Teilnehmenden einen kompakten Überblick zum Thema „Musik mit Apps in pädagogischen Bildungsangeboten und Kunst“. Damit sollen Perspektiven für ein innovatives Berufsfeld eröffnet werden, in denen unterschiedliche Zielgruppen in Kultur- und Bildungsinstitutionen künstlerisch mit Smartphones, Tablets und Apps arbeiten.
Inhalte sind:

  • Im Mittelpunkt des Kurses stehen spezifische Konzepte und methodisch-didaktische Ansätze einer an digitalen Technologien orientierten Musikpädagogik.
  • Dabei wird Wert darauf gelegt, die pädagogischen Kursinhalte mit der eigenen künstlerischen Praxis der Teilnehmenden zu verbinden.
  • HandsOn wird anhand erprobter Projekte eine Orientierung in der Vielfalt an Musikapps vermittelt.
  • In einem gemeinsamen Konzert werden musikalische Experimente der Teilnehmenden und Dozierenden präsentiert.
  • Zentrales Element des Kurses ist die Erprobung eines Bildungsangebotes mit Apps mit Schüler_innen einer Ferienhortgruppe.

Ablauf

Der Kurs wird als Kreativlabor durchgeführt: Von Beginn an experimentieren die Teilnehmenden in Gruppen zu unterschiedlichen Themenstellungen mit Musikapps. Diese Arbeitsphasen werden von Expertinnen und Experten begleitet und gemeinsam reflektiert. Im Anschluss stehen eigene Projektvorhaben der Teilnehmenden im Vordergrund. Sie entwickeln und erproben konkrete musikalische Projekte und arbeiten bereits während der Weiterbildung an einem Portfolio der eigenen appmusikalischen Kunst- und Vermittlungspraxis.

Qualifikationsziel

Die erworbenen Kompetenzen bilden die Grundlage für Bildungsangebote mit Musikapps, die moderne Zugänge zum Musikmachen mit eigenen oder zur Verfügung gestellten Tablets für unterschiedliche Zielgruppen in Bildungs- und Kultureinrichtungen wie Schulen, Musikschulen, Jugendfreizeittreffs, Konzerthäusern, Museen oder Theatern ermöglichen sollen.

Auf einander hören, gemeinsam Entscheidungen treffen, Einsätze üben, passende Klänge auswählen… In einer Band gemeinsam Songs mit Apps erarbeiten und präsentieren. // Foto: Matthias Krebs

Dozent_innen

Matthias Krebs und Marc Godau gehören zu den Pionieren der Appmusik. Als Musiker des DigiEnsemble stehen sie regelmäßig mit Tablets auf der Konzertbühne und sind als Musikpädagogen in zahlreiche Musikprojekten von Kultur- und Bildungsinstitutionen involviert.

Laura Konjetzky ist Pianistin und Komponistin und wurde für ihr Schaffen mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seit ihrer Teilnahme am Zertifikatskurs tAPP bindet sie Musikapps regelmäßig in ihre künstlerischen Jugendprojekte ein.

Zum Hintergrund

Der fünftägige Kurs basiert auf dem Zertifikatskurs tAPP, der im Rahmen des BMBF-geförderten Enstwicklungsprojektes TOUCH:MUSIC zusammen mit der Bundesakademie Wolfenbüttel erprobt wurde.

Weiterführende Links

Die Forschungsstelle Appmusik am Berlin Career College der Universität der Künste Berlin beschäftigt sich mit der systematischen Erfassung des Phänomens Appmusik sowie den resultierenden pädagogischen Implikationen dieser veränderten musikalischen Praxis.

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