Touching Music – Klassenmusizieren und musikalisches Körpererleben als Zugang zu postdigitalen Musikkulturen

Matthias Krebs | 5. Februar 2026

Im Zuge digitaler Transformation verändern sich die kulturellen Praktiken des Musizierens grundlegend: Digitale Materialitäten, hybride Interfaces und neue Körper-Technik-Verhältnisse prägen ästhetisches Handeln in wachsendem Maße. Mobilgeräte wie Tablets und Smartphones bieten mit Musikapps eine flexible und vielfältig einsetzbare Plattform für kreative Gestaltungsprozesse, kollaboratives Lernen und performative digitale Musikprojekte. Neben ihrer Nutzung für Musikproduktion (z. B. Studio-Apps) oder als Hilfsmittel (z. B. Metronome, Stimmgeräte) werden sie auch als eigenständige Instrumente im Live-Musizieren eingesetzt.

Genau auf diese performative Nutzung fokussieren die hier vorgestellten Fortbildungsmodule:

  • Link zum Nutzungskonzept: WirLernenOnline-Plattform
  • Link zur Materialsammlung: Academia.edu
  • Link zum Überblicksvideo: https://youtu.be/MVntkWrVEsY („Apps in der musikalischen Bildung“, Krebs 2023)

 

Performance-Videos (YouTube-Sammlung)

Wichtig: Diese Spielweisen (Krebs 2023; 2024; 2026) sind nicht als feste oder ‚natürliche‘ Formen gemeint, sondern als Heuristik. Sie bieten eine (analytische) Perspektive und sollen dabei unterstützen, über Beobachtungen und Erfahrungen ins Gespräch zu kommen.

  • Auditiv-taktile Spielweise

 

  • DJ-ing Spielweise

 

  • Live-kompositorische Spielweise

https://youtu.be/pmNKGdvyvzI&t=686

 

Heuristische Gegenüberstellung

Kulturelle Spielweise Kurzbeschreibung Körper-Interface-Klang-Beziehung; zentrale Orientierung
„Auditiv-taktile Spielweise“ Fokus liegt auf unmittelbarem Zusammenhang von Berührung, Klang und weiterem Feedback Körperliche Nähe, Direktheit, Körpererweiterung; Reproduktion
„DJ-ing Spielweise“ Performance als Live-Arrangieren und Übergangsgestaltung, Looping, Triggern Sowohl asynchron als auch stellenweise synchron; Dirigat
„Live-kompositorische Spielweise“ Nutzung der App zur situativen Komposition, spontane und zugleich strukturierte Klangschichtungen und Strukturbildung, zyklische Automationen Programmierung; Schichtungen, die körperlich evaluiert werden

 

Musikmachen mit GarageBand

  • Liedbegleitung zu „Mein Dackel Waldemar“

 

  • „DJ-Performance“

 

  • Live-kompositorisches Musikmachen
[hier fehlt noch Anschauungsmaterial]

 

***

Die Fortbildungskonzeption ist Ergebnis des Projekts

COMeARTS MUSIK

fortbilden durch vernetzen – vernetzen durch fortbilden. Gelingensbedingungen diversitätssensibler, digitalisierungs- und digitalitätsbezogener Fortbildungsmodule für die Fächer Kunst und Musik in Community Networks.

Leitung: Prof. Dr. Christian Rolle
(Universität zu Köln)

https://www.hf.uni-koeln.de/42530


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