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Der Beitrag Spielweisen mit Apps in YouTube-Performances erschien zuerst auf Forschungsstelle Appmusik.
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Mittlerweile ist zum damaligen Vortrag ein Beitrag entstanden, der im Sammelband „44. Jahresband des Arbeitskreises Musikpädagogische Forschung“ erschienen ist (Krebs, 2023). Hier findet sich dazu ein begleitender Blogbeitrag, in dem neben einem knappen Überblick zu den Studienergebnissen auch eine Anzahl an Fallbeispielen integriert sind: –> Körperlichkeit in digitalen Musikpraktiken mit Apps.
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Eine empirische Untersuchung digitaler Musikpraktiken aus musikpädagogischer Perspektive. // Matthias Krebs
Die explorative Studie analysiert Spielbewegungen fokussiert auf die taktile Interaktion von Musizierenden mit digitalen Musiktechnologien in YouTube-Performances. Im Zentrum des Forschungsinteresses steht das Instrumentale, die Verbindung von Spielenden mit einer (digitalen) Klangerzeugung vermittelt über ein technisches Interface, bei der im Unterschied zu physikalischen Verfahren der Klang nicht durch die direkte Anregung eines Resonators durch Körperbewegung hervorgerufen wird. Untersuchungsgegenstand sind vor einem praxistheoretischen Hintergrund die spezifischen Formen der Interaktion mit von App-Entwickler*innen vorgegebenen Steuerelementen, die auf dem Touchscreen von Smartphones und Tablets in Musikapps angeboten werden. Dazu wurde eine Bandbreite an YouTube-Videoperformances analysiert, in denen verschiedene Musiker*innen unter Verwendung diverser Apps Musik live aufführen – was als situations- und körperbezogene Musizierpraktiken beobachtet werden kann (Krebs 2019). Eine zentrale forschungsleitende Frage ist, welche Formen an Spielbewegungen lassen sich beobachten und welche Rolle haben die von den Musizierenden ausgewählten Technologien für die Qualität der Spielbewegungen in der Musikausübung. Gefragt wird also nach konkreten Handlungsstrategien in der jeweiligen Musiziersituation sowie nach dem rahmenden Wissen bezüglich geltender Genre-Konventionen, die Musizierenden in ihrem Tun Handlungsschemata bereitstellen.
Zur Illustration ein exemplarisches Video aus dem Korpus:
Bislang sind Spielbewegungen eher aus physiologischer (Wagner 2005) sowie musikpsychologischer Perspektive (Leman 2016) etwa bei Klavierimprovisation untersucht worden (Eerola et al. 2018). Die neuen ästhetischen Praktiken mit digitalen Technologien zu musizieren, sind bislang nur in Ansätzen erforscht, beispielsweise bei DJ-Club-Performances (Förstel et al. 2015). Relevanz erhält die Forschung auch in Hinblick auf die steigende Bedeutung von Bildungsangeboten, in denen Musikapps für das (gemeinsame) Musizieren verwendet (Steiner 2016) werden. Die Form der Spielbewegungen – als situative Formen der körperlichen Verbindung zwischen Spielenden und Instrumenten – stellt diesbezüglich nicht zuletzt eine zentrale Kategorie für die Wahrnehmung und das Lernen von Musik dar (Spychiger 2008; Hellberg 2019, Rora 2017).
Die im Vortrag vorgestellte qualitativ-empirische, ethnomethodologisch orientierte Studie nimmt Anschluss an den Diskurs zur (empirischen) Forschung soziomaterieller Dimensionen sozialer Praktiken (Godau & Haenisch 2019; Hörning 2017, Duve 2021). Das Forschungsvorgehen orientiert sich am Forschungsstil der Grounded-Theory-Methodologie (Mey & Mruck 2011; Breuer 2010) und zeichnet sich durch Offenheit gegenüber dem Datenmaterial unter Rückgriff auf sensibilisierende Konzepte, das ständige Vergleichen und eine theoretische Samplingstrategie aus. Zur Analyse der nichtverbalen, multimodalen Strukturen im Musizierhandeln – fokussiert auf die Interface-Interaktion in Form performativer Prozesse – wurde forschungsmethodisch ein videographischer Ansatz gewählt. Der Datenkorpus besteht in seinem offenen Feldzugang aus einer Auswahl an YouTube-Videos diverser Genres und musikpraktischen Expertisen (Robson & McCartan 2015), in denen mindestens die Hände der Spielenden zu sehen sind. Vorbereitend wurde das Videomaterial nach der Videointeraktionsanalyse (Tuma et al. 2013) aufgeschlossen und interpretiert und daraufhin mehrfach kodiert: 15 Videos wurden nach der Sichtung von über 200 Videos näher untersucht und dichte, sequenzielle Beschreibungen erstellt, um die simultanen Mikroprozesse zu erfassen.
Die Ergebnisse der empirischen Studie lassen sich zur „Spielweise“ als übergreifende Analysekategorie für das Musizieren mit Musikapps im Performance-Kontext verdichten. Abhängig von den von Musizierenden situativ gewählten Steuerelemente lassen sich drei Grundformen herausarbeiten, die in unterschiedlichen Graden realisiert werden. Sie können als Heuristiken für die vertiefende Forschung sowie zur pädagogischen Beobachtung des Musizierens mit Apps genutzt werden und können die Reflexion über Ausdruckspotenziale des (eigenen) Spiels und damit zusammenhängender Lernprozesse leiten.
Matthias Krebs arbeitet als Universitäts-Assistent an der Universität Mozarteum Salzburg und leitet in Berlin die Forschungsstelle Appmusik (Institut für digitale Musiktechnologien in Forschung und Praxis). Darüber hinaus ist er Gründer des Kulturangebots app2music e. V., entwickelt Konzepte für Institutionen der Kulturellen Bildung (z.B. Konzerthäuser, Museen) und ist als Lehrbeauftragter an mehreren deutschen Musikhochschulen tätig. Für die Mitglieds-Musikschulen des LVdM Schleswig-Holstein hat Matthias Krebs zuletzt das überregionale Digitalisierungsvorhaben „MSdigital.SH“ konzipiert und durchgeführt. 2022 begleitet er konzeptionell die Digitalisierungsoffensive des LVdM NRW mit über 8000 Lehrkräften und entwickelte das Rahmenkonzept für das Programm „Musikschule.digital.NRW“.
Breuer, F. (2010). Reflexive Grounded Theory. Eine Einführung für die Forschungspraxis. Springer VS.
Duve, J. (2021). Prozesse des Verbindens und Distanzierens in digitalen Gruppenkompositionen. Eine Videostudie zur Rolle der Dinge beim Musik-Erfinden mit Loops und Samples. In V. Krupp, A. Niessen, V. Weidner (Hrsg.), Wege und Perspektiven in der musikpädagogischen Forschung (S. 181-198), Waxmann.
Eerola, T. / Jakubowski, K. / Moran, N. / Keller, P. & Clayton, M. (2018). Shared periodic performer movements coordinate interactions in duo improvisations. R. Soc. open sci. 5: 171520. http://dx.doi.org/10.1098/rsos.171520.
Förstel, A. / Hardjoworogo, S.-I. & Egermann, H. (2015). The Actions that Make a Musical Instrument. Exploring Club-DJing as an Instrumental Practice. Proc. of the 11th International Symposium on CMMR.
Godau, M. & Haenisch, M. (2019). How Popular Musicians Learn in the Postdigital Age. Ergebnisse einer Studie zur Soziomaterialität des Songwritings von Bands in informellen Kontexten. In V. Weidner & C. Rolle (Hrsg.), Praxen und Diskurse aus Sicht musikpädagogischer Forschung (S. 51-68). Waxmann.
Hellberg, B. (2019). Koordinationsprozesse beim Musizieren im Instrumentalen Gruppenunterricht. Waxmann.
Hörning, K. (2017). Wissen in digitalen Zeiten. In H. Allert, M. Asmussen & C. Richter (Hrsg.), Pädagogik. Digitalität und Selbst: Interdisziplinäre Perspektiven auf Subjektivierungs- und Bildungsprozesse (S. 69-86). transcipt.
Krebs, M. (2019). Wenn die App zum Musizierpartner wird. Eine Annäherung an die Besonderheiten technologievermittelten Musizierens am Beispiel der Musikapp PlayGround. In H. Gembris, J. Menze, A. Heye (Hrsg.), Jugend musiziert – musikkulturelle Vielfalt im Diskurs. Schriften des Instituts für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) Bd. 12 (S. 235-282). Lit.
Leman, M. (2016). The Expressive Moment. How Interaction (with Music) Shapes Human Empowerment. MIT Press.
Mey, G. & Mruck, K. (Hrsg.) (2011). Grounded Theory Reader. Springer VS.
Rora, C. (2017): Musik als Praxis aus dem Blickwinkel einer Phänomenologie der Partizipation. In A. Cvetko & C. Rolle (Hrsg.), Musikpädagogik und Kulturwissenschaft (S. 165-179). Waxmann.
Robson, C. & McCartan, K. (2002). Real World Research. John Wiley & Sons.
Spychiger, M. (2008): Musiklernen als Ko-Konstruktion? Überlegungen zum Verhältnis individueller und sozialer Dimensionen musikbezogener Erfahrungen als Lernprozesse. Diskussion Musikpädagogik (40), 4-12.
Steiner, J. (2016). Digital MUSICIANship. Digitales Klassenmusizieren. Helbling.
Tuma, R. / Schnettler, B. & Knoblauch, H. (2013). Videographie. Einführung in die interpretative Videoanalyse sozialer Situationen. Springer VS.
Wagner, C. (2005). Hand und Instrument. Musikphysiologische Grundlagen – Praktische Konsequenzen. Breitkopf & Härtel.
Der Beitrag Spielweisen mit Apps in YouTube-Performances erschien zuerst auf Forschungsstelle Appmusik.
]]>Der Beitrag Forschungsprojekt MuBiTec – Musikalische Bildung mit Apps erschien zuerst auf Forschungsstelle Appmusik.
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Das Projekt leistete einen Beitrag zur Erforschung von Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Kulturelle Bildung, indem veränderte Formen des Umgangs mit Musik empirisch untersucht wurden und ein theoretisches Modell zu musikalischen Bildungsprozessen im Kontext der Nutzung von mobilen Digitaltechnologien entwickelt wurde.
Untersucht wurden die Mediamorphose künstlerisch-musikalischer Praxis in Online-Offline-Gemeinschaften, das daraus sich ergebende Bildungspotential mit Chancen und Herausforderungen sowie mögliche Implikationen für Kulturelle Bildung. Fragestellung und Forschungsgegenstand erforderten einen interdisziplinären Forschungsansatz, der techniksoziologische, bildungswissenschaftliche und bildungspolitische mit musikpädagogischen und musiksoziologischen Perspektiven zusammenführt. In drei aufeinander bezogenen Teilprojekten wurde ein innovatives methodisches Design entwickelt, das quantitative und qualitative Zugänge verbindet und Ausgangspunkte auch für künftige Forschungen zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung bietet. Damit ermöglichte das Projekt relevante Erkenntnisse zur Bedeutung von Digitalisierung für Bildungs- und Lehr-Lernprozesse in der kulturellen Bildung, in Bildungspolitik sowie im gesamtgesellschaftlichen Kontext.
AppKOM – Kompetenzstrukturen und -entwicklung // Leitung: Prof. Dr. Jens Knigge
Die Teilstudie AppKOM untersucht, welche Auswirkungen digitale Medientechnologien im Rahmen non-formaler musikalischer Bildungsangebote auf die Entwicklung individueller musikbezogener Kompetenzen und kompetenzrelevanter Konstrukte, wie etwa die Motivation, haben. In einem quasi-experimentellen Interventionsansatz werden dabei Schülerinnen und Schüler mehrerer Gruppen aus drei unterschiedlichen Angeboten des schulischen Nachmittagsbereichs zu drei Messzeitpunkten befragt. Die Schülerinnen und Schüler nehmen entweder an einer Appmusik-Songwriting-AG, einer Band-Songwriting-AG oder einer AG Darstellendes Spiel teil. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, das besondere Potential digitaler Medientechnologien für die kreative Tätigkeit des Musik-Erfindens differenziert zu analysieren.
LINKED – Musikalische Bildung in postdigitalen Gemeinschaften // Leitung: Prof. Dr. Verena Weidner
Die Teilstudie LINKED untersucht musikalische Bildung unter den Bedingungen digital vernetzter Mobiltechnologien. Ausgangspunkt ist die aus einer lokalen Verknüpfung von Geräten wie Laptops, Smartphones oder Tablets durch die Software Ableton Link hervorgehende musikalische Praxis. In einem Design, das verschiedene ethnographische und diskursanalytische Ansätze verbindet, folgt die Forschung im Sinne der Akteur-Netzwerk-Theorie dem Akteur Link sowohl in Offline-Kontexte (beispielsweise Link-Jam-Sessions) als auch in Online-Kontexte (beispielsweise auf Blogs, in Foren, auf Facebook etc.). Ziel der Untersuchung ist es, das Bildungspotential von Musikpraxen in postdigitalen Gemeinschaften mit mobilen Technologien zu erfassen.
LEA – Lernprozesse und ästhetische Erfahrungen // Leitung: Prof. Dr. Christian Rolle
Das Teilprojekt LEA – Lernprozesse und ästhetische Erfahrungen in der Appmusikpraxis untersucht in einer dreijährigen Längsschnittstudie Lernprozesse und ästhetische Urteils- und Erfahrungsmöglichkeiten im musikalischen Umgang mit digitalen Smarttechnologien. Die Forschungsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden jeweils ein Jahr lang bei ihrer Musikpraxis mit dem Smartphone oder Tablet in einem informellen Setting begleitet. Dabei kommen Interviews, Videographie und teilnehmende Beobachtung zum Einsatz. Die Auswertung der Daten erfolgt auf der Grundlage qualitativer Methoden.
Matthias Krebs (UdK Berlin) forschte in den Teilprojekten MuBiTec_LEA und MuBiTec_AppKOM zur Fragestellungen zur ästhetischen Erfahrung und Kompetenzentwicklung.
#1 In der informellen Appmusikpraxis wird die Mobilität der Geräte genutzt, um bestimmte Orte für bestimmte Arbeitsschritte aufzusuchen. So werden etwa die ästhetischen Erfahrungen an „inspirierenden Orten“ für kreative Prozesse genutzt, oder es wird ein „Safe Place“ des Musikmachens aufgesucht, um konzentriert arbeiten zu können. Für diese ortsgebundenen Praktiken ist die wahrgenommene Atmosphäre des Orts entscheidend. Sie können auch als Techniken der Erzeugung von Stimmungen verstanden werden.
#2 Appmusikpraxis als mobile digitale Praxis vereint Aspekte von Mobilität und Virtualität. Dadurch erzeugt sie spezifische Arten von sozialen Räumen. Beim Musikmachen in der Stadt können sich private soziale Räume und öffentliche Stadträume überlagern, was eine kreative, klangvermittelte Aneignung von Orten ermöglicht. Kollaborative Musikpraktiken mit Apps in virtuellen Netzwerken können einen vergleichsweise niedrigschwelligen Zugang besitzen. Das Musikmachen mit Apps in und für Virtual-Reality-Umgebungen erzeugt eine weitere räumliche Dimension der Musikpraxis.
#3 Eine der bestimmenden ästhetischen Erfahrungsweisen in der informellen Appmusikpraxis ist durch eine spielerische Haltung gekennzeichnet. Dabei kann einerseits ein eher offenes, exploratives Spielen bestimmt werden, das für die Appmusikpraxis eine zentrale Funktion in der Bewältigung komplexer und sich beständig wandelnder technologischer Bedingungen erfüllt; daneben aber auch ein Modus des Nebenbei-Spielens, der eher an unmittelbarem Wohlbefinden orientiert ist und eine Nähe zum Gaming aufweist, teils auch durch Strategien der Gamification.
#4 Einige Musikapps bieten technisch-algorithmische Strukturen, durch die die Interaktion mit vorgegebenem Material performativ erweitert wird. Am Beispiel der App PlayGround kann gezeigt werden, wie solche Apps technologievermittelte Spielweisen und damit ästhetische Erfahrungen ermöglichen können, deren Qualität mit einer spezifischen Form der ‚interaktiven Koordination‘ zu tun hat. Sie resultiert daraus, dass man sich in einem gemeinsamen Puls, in ein gemeinsames, aufeinander bezogenes Wechselspiel oder allgemeiner und abstrakter in einer gemeinsamen musikalischen Idee gefunden hat, die in einem symbiotischen Verhältnis zwischen Musizierenden und digitalem Musikinstrument entsteht.
Die wissenschaftlichen Ergebnisse sowie ihre wissenschaftliche und praxisbezogene Anschlussfähigkeit wurden in diversen Publikationen, Vorträgen und Workshops dargestellt. Hier eine Auswahl:
Eusterbrock, L.; Godau, M.; Haenisch, M.; Krebs, M. & Rolle, C. (2021): Von „inspirierenden Orten“ und „Safe Places“: die ästhetische Nutzung von Orten in der Appmusikpraxis. In: J. Hasselhorn, O. Kautny & F. Platz (Hrsg.): Musikpädagogische Forschung Bd. 41 (S. 155–173). Münster: Waxmann.
Eusterbrock, L.; Godau, M.; Haenisch, M. & Rolle, C. (2021): Spielwiese und Spielzeug: Ludische Qualitäten ästhetischer Erfahrung in der Appmusikpraxis. In: V. Krupp-Schleussner, A. Niessen & V. Weidner (Hrsg.): Musikpädagogische Forschung Bd. 42. (S. 199–216) Münster: Waxmann.
Eusterbrock, L. & Rolle, C. (2020): Zwischen Theorien ästhetischer Erfahrung und Praxistheorien. Überlegungen zum Subjekt musikalischer Praxis aus musikpädagogischer Perspektive. In: F. Heß, L. Oberhaus & C. Rolle (Hrsg.): Subjekte musikalischer Bildung im Wandel. Sitzungsbericht 2019 der Wissenschaftlichen Sozietät Musikpädagogik (=Wissenschaftliche Musikpädagogik Bd. 9) (S. 82–103).
Online verfügbar in der Zeitschrift für Kritische Musikpädagogik: Link
Godau, M.; Eusterbrock, L.; Haenisch, M.; Hasselhorn, J.; Knigge, J.; Krebs, M.; Rolle, C.; Stenzel, M. & Weidner, V. (2019): MuBiTec – Musikalische Bildung mit mobilen Digitaltechnologien. In: B. Jörissen, S. Kröner, & L. Unterberg (Hrsg.): Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung (S. 129–148). München: kopaed.
Jörissen, B.; Schmiedl, F.; Möller, E.; Unterberg, L.; Godau, M.; Eusterbrock, L.; Fiedler, D.; Haenisch, M.; Hasselhorn, J.; Knigge, J.; Krebs, M.; Nagel, M.; Rolle, C.; Stenzel, M. & Weidner, V. (2019): Digitalization and arts education – New empirical approaches. In: Rat für Kulturelle Bildung (Hrsg.): Contemporary Research Topics on Arts Education. German-Dutch Perspectives (S. 22–29). Link
Krebs, M. (2019): Wenn die App zum Musizierpartner wird. Eine Annäherung an die Besonderheiten technologievermittelten Musizierens am Beispiel der Musikapp PlayGround. In: H. Gembris, J. Menze, A. Heye (Hrsg.): Jugend musiziert – musikkulturelle Vielfalt im Diskurs. Schriften des Instituts für Begabungsforschung in der Musik (IBFM) Bd. 12. (S. 235–282). Münster: Lit.
Rolle, C.; Eusterbrock, L.; Fiedler, D.; Friedmann, S.; Godau, M.; Haenisch, M.; Hasselhorn, J.; Krebs, M.; Knigge, J.; Stenzel, M.; Weidner, V. & Lehmann-Wermser, A. (2021): Bericht zum Symposium „Forschungsansätze im Dialog. Zum Verhältnis unterschiedlicher theoretischer und methodischer Zugänge zu musikalischer Bildung mit Digitaltechnologien“. In: V. Krupp-Schleussner, A. Niessen & V. Weidner (Hrsg.): Musikpädagogische Forschung Bd. 42. (S. 237–238). Münster: Waxmann.
Der Beitrag Forschungsprojekt MuBiTec – Musikalische Bildung mit Apps erschien zuerst auf Forschungsstelle Appmusik.
]]>Der Beitrag MuBiTec: Studentische Mitarbeiterin und studentischer Mitarbeiter für neues Forschungsprojekt gesucht erschien zuerst auf Forschungsstelle Appmusik.
]]>Bitte senden Sie eine kurze Bewerbung an: matthias.krebs@appmusik.de
Die Forschungsstelle Appmusik (FAM) der Universität der Künste Berlin befasst sich mit dem jungen Phänomen des musikbezogenen Umgangs mit Apps. Es geht u.a. um Fragen danach, wie sich musikalische Praxen durch mobile Technologien wie Smartphones und Tablets verändern und welche Auswirkungen der Umgang mit Mobilgeräten auf das Lernen der Akteur_innen innerhalb verschiedener Kontexte hat.

Forschungsstelle Appmusik sucht studentische Unterstützung bei der Durchführung zweier wissenschaftlicher Studien.
Im aktuellen Forschungsprojekt „MuBiTec – Musikalische Bildung mit mobilen Digitaltechnologien“ im Verbund mit Wissenschaftler*innen der Uni Köln, Uni Erfurt, MH Lübeck, University NORD und der FH Clara Hoffbauer Potsdam stehen Fragestellungen zur ästhetischen Erfahrung und Kompetenzentwicklung im Fokus. Das Projekt wird vom BMBF gefördert. Die Projektlaufzeit geht insgesamt bis 2020.

Das folgende Video zeigt eine kurze Szene aus einer Musik-AG an einer Berliner Grundschule, in der ein Schüler seine Interpretation der Akkorde der Gruppe vorspielt. Hier geht es um Songwriting und gemeinames Musizieren. Dabei ist das Instrumentarium selbstverständlich nicht auf Tablets beschränkt und werden häufig auch weitere Band-Instrumente wie Schlagzeug und Bass dazugenommen.
Zur Unterstützung der Datenerhebung in zwei Teilstudien des Forschungsprojektes „MuBiTec“, das sich mit Fragen zum Musiklernen und der Kompetenzentwicklung im Nachmittagsbereich von Berliner Schulen beschäftigt, suchen wir eine studentische Mitarbeiterin und einen studentischen Mitarbeiter.
Vergütung nach dem „Tarifvertrag für studentische Beschäftigte II (TV Stud II)“ in Höhe von 12,30 €/h, das sind etwa 440€ monatlich.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit kurzem Lebenslauf und Motivationsschreiben per E-Mail an: matthias.krebs@appmusik.de
Für Rückfragen steht Ihnen Matthias Krebs unter Tel: 0177 7373939 zur Verfügung.
Der Beitrag MuBiTec: Studentische Mitarbeiterin und studentischer Mitarbeiter für neues Forschungsprojekt gesucht erschien zuerst auf Forschungsstelle Appmusik.
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